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WÜRFELPESSAR
Das Würfelpessar beweist seine ausgezeichnete Funktion bei Gebärmuttersenkung, Vorfall der Scheide, Descencus des Blasenhalses (insbesondere nach Geburten), sowie bei Stressinkontinenz und Beckenbodenschwäche. Um die richtige Größe zu wählen, sind zwei Faktoren zu beachten: Der Würfel muss so gross bemessen sein, dass er beim Husten und Pressen haften bleibt; wiederum darf er durch seine Größe nicht schwer zu entfernen sein und sollte keinen Druck auf Blase und Darm ausüben. Verfügbar ist das Pessar in 10 Größen.
Empfehlenswert ist die gelochte Form, die das Ablaufen von Sekret erlaubt und das Entfernen erleichtert.
Die Anpassung erfolgt durch den Facharzt - (Gynäkologe oder Urologe, auch Hausarzt).
Den Wechsel nimmt die Patientin selbst vor.
Es empfiehlt sich das Pessar nachts herauszunehmen.
Vorteilhaft ist die Verwendung von Salbe oder Gleitgel bei der Einführung.
Eine ergänzende Behandlung (Medikamentös oder in Kombination mit HRT) kann jederzeit in Absprache mit dem Arzt zusätzlich erfolgen.
SCHALEN- UND SIEB-SCHALENPESSARE
Bei Blasenbruch (Cystocele), Gebärmuttersenkung und Stressinkontinenz geeignet, mit und ohne Faltzone.
RINGPESSAR
Bei leichten Fällen von Senkungsbeschwerden. Voraussetzung ist ein noch (wenn auch vermindert) tragfähiger Beckenboden.
MUTTERRING
Dieser elastische Rundring ist die Ergänzung zum Ringpessar mit gutem Stütz- und Haftvermögen bei geringem mechanischen Druck.
CERCLAGE-PESSAR
Das Cerclage-Pessar soll bei Cervixinsuffizienz die Frühgeburt ebenso verhindern wie die Operation.
Alle Pessare sind Hilfsmittel, somit verordnungsfähig und werden von den Krankenkassen erstattet.
Weitere Auskünfte erhalten Sie aus unseren Info-Broschüren.
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